Du kennst das: Abendessen vorbereiten und du willst schnell eine knusprige Kruste. Oder du willst überbackene Gerichte bräunen, ohne den großen Backofen anzuschalten. Viele Kombimikrowellen haben eine Grillfunktion dafür. Oft bleibt aber unklar, wie diese Funktion wirklich arbeitet. Du fragst dich vielleicht, ob die Grillfunktion so heiß wird wie ein Ofen. Oder ob Dinge schneller anbrennen, weil die Hitze anders wirkt. Vielleicht bist du unsicher beim Einsatz von Grillrost, Grillpfanne oder beim Kombibetrieb mit Mikrowellenenergie.
Dieser Artikel nimmt dich an die Hand. Du erfährst kurz und verständlich, wie die Grillfunktion technisch funktioniert. Ich erkläre, was Strahlungsheizung bedeutet und wie sich das Hitzeverhalten von einem klassischen Ofen unterscheidet. Du bekommst praktische Hinweise zu Einstellungen, geeigneten Rosten und Materialien. Außerdem kläre ich, wann die Kombi aus Mikrowelle und Grill sinnvoll ist und wann du besser den Ofen nutzt.
Am Ende kannst du gezielter entscheiden, welche Gerichte sich für die Grillfunktion eignen. Du vermeidest verbrannte Oberflächen und sparst Zeit und Energie. Die Tipps sind für Besitzer und für Käufer gedacht. So nutzt du deine Kombimikrowelle sicherer und effektiver.
Vergleich der Grillmodi in Kombimikrowellen
Die Grillfunktion in Kombimikrowellen kommt in verschiedenen Varianten. Jede hat eigene Stärken und Grenzen. In der folgenden Übersicht siehst du die gängigsten Modi und erfährst, wann sie sich eignen. So kannst du die richtige Einstellung für Steak, Gemüse oder Aufläufe wählen.
| Grillart |
Typische Anwendungsfälle |
Vor- und Nachteile |
Energieverbrauch / Leistung |
Praxisempfehlung |
| Oberhitze-Heizelement (klassischer Grill) |
Steaks, Toast, kleine Aufläufe, Bräunen |
+ Sehr direkte Strahlungswärme für knusprige Oberfläche. – Wärme nur von oben. Dicke Stücke brauchen längere Innenzeit. |
Relativ hoch in kurzen Intervallen. Heizelement erreicht schnell hohe Temperaturen. |
Vorgeheizt verwenden. Abstand zum Element prüfen. Grillrost nutzen für gleichmäßige Kruste. |
| Kombi: Mikrowelle + Grill |
Tiefgefrorenes, schnelle Aufwärm- und Fertiggänge mit Bräunung |
+ Innen wird schnell gar durch Mikrowellen. Oberfläche wird gebräunt. – Risikogefahr von ungleichmäßiger Bräunung bei falschen Einstellungen. |
Insgesamt effizienter, weil Garzeit kürzer ist. Beide Systeme laufen gleichzeitig. |
Leistungsstufen kombinieren. Geringere Mikrowellenleistung wählen, um Überhitzen zu vermeiden. |
| Grill + Heißluft (Convection-Grill) |
Größere Aufläufe, Braten, Gebäck mit Kruste |
+ Gleichmäßigere Wärmeverteilung durch Luftzirkulation. Besser für größere Stücke. – Längerer Betrieb als reiner Grill. |
Höherer Verbrauch, da Heizelement und Gebläse laufen. |
Nutzen, wenn gleichmäßiges Durchgaren und Bräunen gewünscht sind. Temperatur anpassen wie im Ofen. |
| Rotisserie (falls vorhanden) |
Hähnchen, Braten am Spieß |
+ Gleichmäßiges Bräunen rundum. Saftiger Braten. – Nicht in allen Modellen vorhanden. Reinigung aufwändiger. |
Mäßig bis hoch, abhängig von Laufzeit. |
Nur nutzen, wenn das Gerät dafür ausgelegt ist. Spieß richtig fixieren und Drehfunktion testen. |
Checkliste
- Vorheizen prüfen. Manche Grillmodi brauchen Vorlauf.
- Abstand zum Heizelement beachten. Schutzbleche oder Backpapier nicht unmittelbar unter dem Element.
- Geeignete Aufsätze nutzen. Rost für Fettabfluss, flache Form für Aufläufe.
- Bei Kombibetrieb Leistung reduzieren und Garzeiten beobachten.
Pro: Grillfunktionen sparen Zeit und erzielen knusprige Oberflächen. Kontra: Für gleichmäßiges Durchgaren ist oft eine Kombination mit Heißluft nötig. Wähle den Modus nach Gericht und Größe, statt immer nur den schnellsten.
Technisches Hintergrundwissen zur Grillfunktion
Wie entsteht die Hitze beim Grillen?
Die sichtbare Hitze kommt meist von einem elektrischen Heizelement oben im Garraum. Das Element wird sehr heiß und strahlt Wärme ab. Diese Strahlung ähnelt Infrarot. Infrarot ist einfach gesagt Wärmestrahlung. Sie erhitzt die Oberfläche von Lebensmitteln schnell. Bei reinen Grillmodi kommt die Wärme fast nur von oben. Das führt zu knuspriger Oberfläche. Dicke Stücke brauchen trotzdem längere Garzeit im Inneren.
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Infrarot vs. Oberhitze
Oberhitze beschreibt die Richtung der Strahlung. Infrarot beschreibt die Art der Strahlung. Beide Begriffe werden oft zusammen benutzt. Praktisch heißt das: starke, direkte Wärme von oben bräunt schnell. Unterschiede merkt man vor allem bei gleichmäßigem Bräunen. Kleine Flächen werden schnell braun. Große oder dicke Stücke werden außen braun, innen nicht automatisch gar.
Wie arbeitet die Grillfunktion im Zusammenspiel mit Mikrowellen?
Im Kombimodus laufen zwei Systeme parallel. Das Magnetron erzeugt Mikrowellen. Sie erwärmen Wasser und Fett im Inneren der Speisen sehr schnell. Gleichzeitig liefert das Heizelement Strahlungswärme für die Oberfläche. Das Ergebnis ist kürzere Garzeit und gebräunte Oberfläche. Du musst aber Leistung und Zeit anpassen. Zu viel Mikrowellenleistung macht die Oberfläche matschig. Zu viel Grillleistung verbrennt sie.
Welche Bauteile sind beteiligt?
- Magnetron oder Inverterschaltung für die Mikrowellen.
- Heizelement oben im Garraum für die Grillwirkung.
- Heizgebläse bei Heißluftkombinationen für gleichmäßige Wärmeverteilung.
- Steuerplatine zur Abstimmung von Mikrowelle und Grill.
- Drehteller oder Grillrost für gleichmäßiges Garen.
Typische Leistungsangaben
Mikrowellenleistung liegt oft zwischen 600 und 1.200 Watt. Grillheizelemente haben typischerweise 800 bis 1.800 Watt. Heißluftmodule ziehen zusätzlich Leistung. Hersteller geben oft separate Werte für Mikrowelle und Grill an. Beim Kombibetrieb addieren sich die Bedarfe subjektiv. Das bedeutet: kürzere Laufzeit, aber höhere Momentanleistung.
Wie beeinflussen Material und Gargefäß das Ergebnis?
Materialien reagieren unterschiedlich auf Mikrowellen und Strahlung. Glas, Keramik und hitzebeständiges Porzellan sind gut für Kombibetrieb. Sie lassen Mikrowellen durch und speichern Wärme. Metall reflektiert Mikrowellen. Metall darf nicht in Mikrowellenbetrieb benutzt werden. Im reinen Grillmodus sind manche Metallformen erlaubt. Dunkle Metallformen absorbieren mehr Strahlung und bräunen schneller. Dünne Bleche leiten Wärme schnell, dicke Formen speichern Wärme länger. Ein Rost hebt das Gargut näher an das Heizelement. So wird die Oberfläche intensiver gebräunt.
Zusammenfassend: Die Grillfunktion arbeitet mit direkter Strahlungswärme. Im Kombimodus kommt Mikrowellenenergie für schnelles Durchgaren hinzu. Richtige Einstellungen, passendes Geschirr und Abstand zum Element entscheiden über ein gleichmäßiges Ergebnis.
Häufige Fragen zur Grillfunktion
Was ist der Unterschied zwischen Grill, Heißluft und Kombi?
Der Grill liefert direkte Strahlungswärme von oben und bräunt die Oberfläche schnell. Heißluft nutzt ein Gebläse, um heiße Luft gleichmäßig zu verteilen, ideal für größere Stücke. Im Kombimodus arbeiten Mikrowellen oder Heißluft zusammen mit dem Grill, sodass das Innere schneller gart und die Oberfläche braun wird. Wähle den Modus nach Größe und Ziel: schnelle Bräunung, gleichmäßiges Durchgaren oder beides.
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Welche Grillstufe oder Temperatur ist passend?
Viele Geräte haben einfache Stufen wie niedrig, mittel und hoch. Für dünne Steaks oder Toast reicht oft eine hohe Stufe. Empfindliches Gemüse oder überbackene Gerichte brauchen mittlere Hitze, damit sie nicht verbrennen. Orientiere dich an den Angaben des Herstellers und passe Zeit und Abstand an.
Welche Position im Garraum ist am besten?
Für intensive Bräunung legst du das Gargut auf die obere Schiene nahe dem Heizelement. Für gleichmäßigeres Garen nimm die mittlere Position. Wenn du sehr dickes Fleisch hast, starte weiter unten und gib zum Schluss eine kurze Grillphase von oben. Achte auf genügend Abstand zum Heizelement, damit nichts spritzt oder anbrennt.
Welches Geschirr darf ich verwenden?
Glas, Keramik und hitzebeständiges Porzellan sind in Kombibetrieb meist sicher und speichern Wärme gut. Metall reflektiert Mikrowellen, deshalb darf Metall nur im reinen Grill- oder Heißluftmodus verwendet werden. Verwende keine dünnen Kunststoffformen beim Grillen. Nutze Rost oder Auffangschale, um Fett ablaufen zu lassen.
Wie lange vorheizen und welche Sicherheitstipps gelten?
Viele Grillmodi profitieren von kurzem Vorheizen von drei bis fünf Minuten. Bei Kombibetrieb ist Vorheizen seltener nötig, aber eine kurze Aufheizzeit kann das Ergebnis verbessern. Trage Ofenhandschuhe, kontrolliere das Gargut regelmäßig und stelle keine brennbaren Materialien in die Nähe. Reinige das Gerät regelmäßig, damit Fettansammlungen nicht anfällig für Rauch oder Flammen werden.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: Grillfunktion praktisch nutzen
- Rezept und Ziel klären
Entscheide zuerst, ob du überbacken oder knusprig grillen willst. Das beeinflusst den Modus und die Reihenfolge. Notiere grobe Garzeiten, damit du die Bräunung punktgenau überwachen kannst.
- Passendes Geschirr auswählen
Nutze Glas, Keramik oder hitzebeständiges Porzellan für Kombibetrieb. Metallformen sind im reinen Grill- oder Heißluftmodus möglich, aber nicht in Mikrowellenbetrieb. Wähle flache Formen für Aufläufe und einen Rost für direkte Bräunung.
- Rostposition festlegen
Stelle den Rost je nach gewünschter Bräunung ein. Für starke Bräunung nah an das Heizelement. Für gleichmäßiges Durchgaren nimm die mittlere Position. Bei sehr dicken Stücken starte weiter unten und bräune zum Schluss von oben.
- Vorheizen
Viele Grillmodi profitieren von 3 bis 5 Minuten Vorheizen. Bei Kombination mit Heißluft sind 5 bis 10 Minuten sinnvoll. Vorheizen sorgt für gleichmäßigere Kruste.
- Modus und Leistung einstellen
Wähle Grill, Heißluft oder Kombi je nach Gericht. Bei Kombibetrieb reduziere die Mikrowellenleistung auf mittlere Stufe. So wird das Innere zügig warm und die Oberfläche kann kontrolliert bräunen.
- Garzeit und Bräunungsphase planen
Plane eine kürzere Gesamtgarzeit als im Ofen. Kontrolliere das Gericht gegen Ende öfter. Falls nötig, kürze die Mikrowellenphase und erhöhe die Grillzeit für mehr Kruste.
- Während des Garens kontrollieren
Schau spätestens in den letzten 2 bis 5 Minuten regelmäßig nach der Bräunung. Drehe Fleischstücke oder verschiebe Formen bei ungleichmäßiger Bräunung. Verwende hitzebeständige Handschuhe.
- Fett und Spritzer auffangen
Nutze eine Auffangschale unter dem Rost. Sie schützt den Garraum vor starkem Rauch und erleichtert die Reinigung. Bei fettigen Speisen reduziere die Grillzeit oder erhöhe den Abstand zum Heizelement.
- Ruhezeit einplanen
Lass Fleisch nach dem Grillen 3 bis 10 Minuten ruhen. So verteilt sich der Fleischsaft gleichmäßig. Bei Aufläufen reicht meist wenige Minuten abkühlen vor dem Servieren.
- Reinigung und Sicherheit
Reinige das Gehäuse und den Rost nach jedem Gebrauch. Entferne Fettrückstände, bevor sie verbrennen. Schalte das Gerät komplett aus und ziehe den Stecker bei längerer Reinigung oder bei Problemen.
Hinweis: Verwende kein Metall, wenn Mikrowellen laufen. Halte Kinder fern vom Gerät während intensiver Grillphasen. Passe Zeiten und Abstände an dein Gerät an. Herstellerangaben haben Vorrang.
Pflege und Wartung der Grillfunktion
Regelmäßige Sichtprüfung
Schau einmal im Monat in den Garraum und prüfe das Heizelement auf Beschädigungen oder Ablagerungen. Achte auch auf Risse in der Innenverkleidung und auf lose Teile. Kleine Mängel rechtzeitig melden oder vom Fachmann prüfen lassen.
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Reinigung des Grillheizstabs
Ziehe immer den Stecker und lasse das Gerät vollständig abkühlen, bevor du den Heizstab reinigst. Entferne lose Partikel mit einer weichen Bürste oder einem trockenen Tuch. Reibe niemals mit viel Flüssigkeit direkt am Heizstab und benutze keine scharfen Werkzeuge.
Umgang mit Fettspritzern
Nutze eine Auffangschale unter dem Rost, um Fettspritzer zu sammeln. Leere und reinige die Schale nach jedem starken Gebrauch. Wische Spritzer an Innenwänden mit warmem Wasser und mildem Spülmittel weg, bevor sie einbrennen.
Hartnäckige Verschmutzungen
Für eingebrannte Rückstände nimm eine Paste aus Natron und Wasser und trage sie auf die betroffenen Stellen auf. Lass die Paste kurz einwirken und wische sie dann mit einem feuchten Tuch ab. Setze dabei das Heizelement nicht direkt der Paste aus.
Vorbeugende Maßnahmen
Verwende hitzebeständige Auffangschalen und lege bei Bedarf Backpapier auf den Rost. Nutze kein Metall, wenn Mikrowellen laufen, und vermeide starke Fettspritzer durch Abtropfen oder Parieren. Regelmäßige Reinigung verlängert die Lebensdauer und reduziert Gerüche.
Vorher: verkohlte Rückstände und unangenehmer Geruch. Nachher: saubere Flächen, gleichmäßige Wärme und geringeres Brandrisiko.
Troubleshooting: Häufige Probleme und Lösungen
Hier findest du typische Fehler bei der Grillfunktion und konkrete Prüfungen oder Lösungen. Die Schritte sind praxisnah und für Privathaushalte geeignet.
| Problem |
Mögliche Ursachen |
Konkrete Lösung / Prüfung |
| Grill wird nicht heiß |
Defektes Heizelement. Thermosicherung oder Türschalter ausgelöst. Kein Strom am Gerät. |
Prüfe Steckdose und Sicherungen. Teste, ob andere Modi (z. B. Mikrowelle) funktionieren. Gerät abkühlen lassen und erneut versuchen. Bleibt das Problem, Fachbetrieb kontaktieren. |
| Ungleichmäßige Bräunung |
Falsche Rostposition. Verschmutztes Heizelement. Gargut zu dick oder ungleichmäßig platziert. |
Rostposition anpassen und Gargut drehen. Heizelement und Innenraum reinigen. Vorheizen für 3 bis 5 Minuten. Dünnere Scheiben oder Teilstücke separat bräunen. |
| Stromausfall oder Sicherung löst aus |
Überlastung im Haushalt. Kurzschluss durch Fett oder defekte Bauteile. |
Sicherung prüfen und ggf. zurücksetzen. Gerät ausschalten und ausstecken. Sichtprüfung auf Beschädigungen durchführen. Elektriker oder Kundendienst hinzuziehen bei wiederkehrenden Ausfällen. |
| Rauch oder starker Geruch |
Eingebrannte Fettrückstände. Auffangschale überfüllt. Sehr fetthaltiges Gargut. |
Gerät sofort ausschalten und abkühlen lassen. Innenraum und Auffangschale gründlich reinigen. Beim nächsten Mal Fett reduzieren oder höhere Position wählen. |
| Funkenbildung oder Lichtbögen |
Metall im Mikrowellenbetrieb. Beschädigte Innenverkleidung oder Heizelement. |
Sofort ausschalten und ausstecken. Metall entfernen, falls vorhanden. Innenraum auf Beschädigungen prüfen. Gerät nicht weiter betreiben und Fachbetrieb kontaktieren, wenn sichtbar beschädigt. |
Fazit: Viele Probleme lassen sich durch Sichtprüfung, Reinigung und richtige Positionierung lösen. Elektrische oder mechanische Schäden sollte ein Fachbetrieb prüfen.
Wichtige Warnhinweise und Sicherheitstipps
Risiken
Die Grillfunktion erzeugt hohe Oberflächenhitze. Das erhöht die Brandgefahr bei Fettansammlungen. Heiße Speisen und das Heizelement können schwere Verbrennungen verursachen. Metall im Mikrowellenmodus kann Funken und Lichtbögen auslösen.
Sichere Verhaltensregeln
Lass die Kombimikrowelle beim Grillen nicht unbeaufsichtigt. Entferne überschüssiges Fett vor dem Grillen und nutze eine Auffangschale. Verwende nur hitzebeständiges Geschirr, das für den jeweiligen Modus freigegeben ist. Kein Metall, wenn Mikrowellen zugeschaltet sind. Halte ausreichend Abstand zwischen Gargut und Heizelement. Trage Ofenhandschuhe beim Herausnehmen.
Vorbeugung
Reinige den Garraum regelmäßig. Vermeide eingebrannte Fettrückstände. Prüfe Türdichtung und Innenraum auf Schäden. Folge den Anweisungen des Herstellers zur Nutzung des Grills.
Notfallmaßnahmen
Bei Rauch oder Flammen schalte das Gerät sofort aus und ziehe den Stecker, wenn gefahrlos möglich. Gib niemals Wasser auf einen Fettbrand. Ersticken den Brand mit einem passenden Deckel oder einer Metall-Backform, falls sicher möglich. Verwende zur Brandbekämpfung ein geeignetes Feuerlöschmittel wie einen ABC- oder CO2-Löscher. Rufe die Feuerwehr, wenn du die Lage nicht schnell unter Kontrolle bringst. Bei Funkenbildung Gerät sofort ausschalten und vom Netz nehmen. Lass das Gerät vom Kundendienst prüfen, bevor du es wieder benutzt.
Zusammenfassung
Sichere Handhabung, regelmäßige Reinigung und passende Gargeräte minimieren Risiken. Bei Unsicherheit oder technischen Defekten den Fachbetrieb kontaktieren.