Welche Mikrowelle hat die beste Grillfunktion?

Du willst eine Mikrowelle, die nicht nur schnell erwärmt, sondern auch richtig brät und gratiniert. Viele Käufer kennen das Problem: Die Pizza bleibt weich, der Grill wird ungleich heiß oder die angegebene Wattzahl ergibt nicht das erwartete Ergebnis. Andere stehen vor Platzfragen in der Küche oder wollen kein großes Budget ausgeben. Dann gibt es noch die Verwirrung bei den technischen Angaben. Wattangaben, Grillarten und Kombi-Funktionen wirken kompliziert.

In diesem Ratgeber kläre ich genau diese Punkte. Du erfährst, welche Unterschiede es bei Grilltechniken gibt. Ich erkläre, wie sich Grillleistung und Wattzahl auf das Ergebnis auswirken. Du lernst, worauf du bei Innenraumgröße, Zubehör und Einbaumaß achten musst. Außerdem zeige ich, wie du knusprige Ergebnisse erzielst. Das gilt für Pizza, Aufläufe, Steaks und Snacks aus dem Gefrierfach.

Der Artikel hilft dir, die richtigen Kriterien zu gewichten. Am Ende kannst du Modelle vergleichen und eine Entscheidung treffen, die zu deinem Platz, deinen Kochgewohnheiten und deinem Budget passt. Knusprige Ergebnisse, reale Leistungsangaben und praktische Kaufkriterien stehen im Fokus. So findest du die Mikrowelle mit der besten Grillfunktion für deinen Alltag.

Grillfunktion vergleichen: Worauf du achten solltest

In diesem Abschnitt siehst du die wichtigsten Kriterien im Vergleich. Die Tabelle hilft dir, Leistung, Bauart und Einsatzgebiete schnell zu überblicken. So erkennst du, welche Mikrowellenklasse zu deinen Kochgewohnheiten und deinem Platzbedarf passt.

Modellklasse Typische Grillleistung (W) Grilltyp Kombi mit Heißluft Größe/Volumen Vorteile für Gerichte Preis-Range Besonderheiten
Kompakt-Grillmikrowelle ca. 800–1.200 W Meist Quarz- oder Keramikgrill Selten oder nur einfache Kombi ~17–23 Liter Gut für Aufbacken, Toast, kleinere Gratins ca. 60–180 € Kompakt. Passt auf kleine Arbeitsflächen.
Kombi-Mikrowelle mit Heißluft ca. 1.000–1.700 W Elektrisches Heizelement oder Quarz Ja. Umluft/Heißluft + Grill kombinierbar ~23–35 Liter Knusprige Pizza, Braten, größere Aufläufe ca. 150–400 € Vielseitig. Besseres Bräunen als einfache Grills.
Einbau- oder Profi-Kombi ca. 1.200–2.000 W Leistungsstarke Heizelemente, oft obenliegend Ja. Oft mit präzisen Heißluftprogrammen ~30–45+ Liter Professionelles Braten, große Pizzen, Gratins ca. 300–900 € Robuste Komponenten. Eignet sich für Vielnutzer.

Kurze Einordnung

Wenn du vor allem knusprige Oberflächen willst, achte auf hohe Grillleistung und die Kombination mit Heißluft. Kompaktgeräte sparen Platz und Geld. Kombi-Modelle bieten die beste Vielseitigkeit. Einbau- und Profi-Modelle liefern die stärkste Grillwirkung für größere Mengen.

Welche Mikrowelle passt zu welchem Nutzerprofil?

Single / Student

Für dich, wenn du alleine lebst oder wenig Platz hast, reicht oft eine kompakte Grillmikrowelle. Achte auf ca. 17–23 Liter Volumen und eine Grillleistung um 800–1.200 W. Quarz- oder Keramikgrill sind ausreichend. Wichtig sind einfache Automatikprogramme und eine Crisp- oder Aufbackfunktion für knusprige Snacks.

Familie

Familien brauchen Volumen und Vielseitigkeit. Ein Gerät mit 23–35 Litern und kombinierbarer Heißluft ist empfehlenswert. Suche nach einer Grillleistung von mindestens 1.000 W. Heißluft plus Grill sorgt für gleichmäßiges Bräunen bei Aufläufen und größeren Pizzen. Achte auf robuste Innenraumoberflächen und sinnvolles Zubehör wie Grillrost und Drehteller.

Hobbykoch

Als Hobbykoch willst du präzise Ergebnisse. Eine Kombi-Mikrowelle mit Heißluft ist ideal. Leistung von 1.200 W oder mehr verbessert die Grillwirkung. Features wie Umluftprogramme, manuelle Temperaturwahl und ein stabiler Grillrost sind nützlich. Wenn du gern backst, sollte das Gerät konstante Hitze liefern.

Kleine Küche / Apartment

Hier zählt Platz. Ein flaches Kompaktgerät mit guter Grillfunktion spart Arbeitsfläche. Achte auf eine klare Innenraumhöhe, damit Pizza und kleine Aufläufe passen. Energiesparfunktionen und einfache Reinigung sind Pluspunkte. Eine Kombination aus Mikrowelle und einfachem Grill genügt meist.

Budget-Käufer

Wenn du sparen willst, suche nach einem Gerät mit solidem Quarzgrill und vernünftigem Wattwert. Volumen kannst du reduzieren. Prüfe die Garantie und Ersatzteilverfügbarkeit. Viele günstige Modelle haben praktische Aufbackprogramme, die oft ausreichen.

Ambitionierte Hobbyköche

Für ambitionierte Köche lohnt sich ein leistungsstarkes Kombigerät mit Heißluft, Grill und optionalem Drehspieß. Hohe Grillleistung um 1.500 W und großes Volumen bieten Profi-Ergebnisse. Präzise Temperaturkontrolle und programmierbare Modi sind hilfreich. Achte auf hochwertige Heizkörper und gute Wärmeverteilung.

Wähle also das Modell, das zu Nutzungsfrequenz, verfügbaren Platz und deinen Lieblingsgerichten passt. So bekommst du die beste Grillfunktion für deinen Bedarf.

Entscheidungshilfe: So findest du die richtige Mikrowelle mit Grill

Wenn du mehrere Geräte auf dem Zettel hast, helfen ein paar gezielte Fragen. Sie klären, was dir wichtiger ist. So triffst du eine Entscheidung, die zu deinem Alltag passt.

Leitfragen

Wie oft nutzt du die Grillfunktion? Nutzt du sie selten für Aufbacken, reicht oft ein Kompaktgerät mit Quarzgrill. Kochst du regelmäßig für die Familie, ist ein Kombi-Gerät mit Heißluft sinnvoll.

Wie viel Platz hast du und welches Volumen brauchst du? Kleine Küchen profitieren von kompakten Modellen. Wenn du große Aufläufe oder Pizzen machst, wähle 30 Liter oder mehr.

Welche Ergebnisse erwartest du? Willst du nur eine knusprige Oberfläche, reicht ein starker Grill. Für gleichmäßiges Bräunen und gutes Durchgaren kombiniere Grill und Heißluft.

Typische Unsicherheiten

Grillleistung allein ist nicht alles. Ein hoher Wattwert liefert starke Hitze. Ohne Heißluft kann das Ergebnis aber ungleichmäßig sein. Heißluft verteilt Hitze besser. Sie sorgt für knusprige Krusten bei größerer Menge.

Energieverbrauch hängt von Leistung und Garzeit ab. Höhere Wattzahlen verbrauchen pro Minute mehr Strom. Sie verkürzen aber die Garzeit. Prüfe außerdem Verarbeitung und Garantie. Das sagt viel über die Haltbarkeit.

Pragmatische Empfehlung

Wenn du selten grillst, nimm ein kompaktes, günstiges Modell mit Quarzgrill. Für Familien und Vielnutzer ist eine Kombi-Mikrowelle mit Heißluft die beste Wahl. Für ambitionierte Hobbyköche lohnt sich ein leistungsstarkes Kombigerät mit präzisen Programmen und robustem Grill.

Fazit: Kläre Nutzungshäufigkeit, Platz und gewünschtes Ergebnis. Dann wählst du zwischen einfachem Grill, Kombi mit Heißluft oder einem leistungsstarken Einbaugerät.

Alltags-Szenarien für die Grillfunktion

Die Grillfunktion ist oft nützlicher, als viele denken. Sie sorgt für knusprige Oberflächen und kurz gebräunte Ränder. Das macht einen Unterschied bei Frühstück, Snacks und schnellen Abendessen. Im Folgenden findest du typische Einsatzzwecke und praktische Hinweise für den Alltag.

Schnelles Aufbacken von Brötchen

Die Kombination aus Mikrowellenleistung und Grill liefert am schnellsten ein warmes, leicht knuspriges Brötchen. Erwärme zuerst kurz in der Mikrowelle. Schalte dann den Grill für 30 bis 90 Sekunden zu, bis die Kruste Farbe bekommt. Verwende bei Bedarf die Aufback- oder Crisp-Funktion, falls vorhanden. So verhinderst du, dass das Innere zu trocken wird.

Überbackene Snacks und Toast

Für Toasties, Quesadillas oder überbackene Sandwiches ist die Grillfunktion ideal. Die Mikrowelle sorgt für gleichmäßiges Durchwärmen. Der Grill erzeugt eine goldene, knusprige Oberfläche. Nutze einen Rost oder eine Crisp-Platte, damit die Unterseite nicht durchweicht. Achte darauf, hitzebeständige Formen zu verwenden.

Knuspriges Grillen kleiner Fleischstücke

Für kleine Steaks, Hähnchenspieße oder Koteletts liefert der Grill schnelle Röstaromen. Eine Kombination aus kurzer Mikrowellenphase und anschließendem Grillen reduziert Garzeit und erhält Saftigkeit. Bei dünnen Stücken genügt oft nur der Grill. Drehe das Fleisch zwischendurch, damit die Bräunung gleichmäßig wird.

Gratins und Aufläufe im kleinen Haushalt

Bei kleinen Portionen sind Kombi-Geräte mit Heißluft und Grill am besten. Die Heißluft sorgt für gleichmäßiges Durchgaren. Der Grill setzt den finalen krustigen Überzug. Für Einzelportionen reicht oft ein kleiner Auflauftopf. Achte auf ausreichende Höhe im Innenraum, damit Käse und Kruste Platz haben.

Gefrorene Snacks und Tiefkühlprodukte

Viele Tiefkühlpizzen und Snacks profitieren von einer Grillphase am Ende. Zuerst taut die Mikrowelle oder die Heißluft das Produkt. Dann sorgt der Grill für knusprige Oberfläche. Prüfe die Herstellerangaben. Manche Geräte haben spezielle Programme für Tiefkühlware.

Reste auffrischen und schnell servieren

Reste lassen sich so wieder attraktiv machen. Kurz in der Mikrowelle erwärmen. Dann den Grill zur Bräunung nutzen. Das funktioniert bei gebratenem Gemüse und Aufläufen gut. Vermeide zu lange Grillzeit. Sonst wird das Essen trocken.

Wann Kombi, wann reiner Grill?

Kombi-Gerät ist sinnvoll, wenn du regelmäßig größere Mengen zubereitest oder gleichmäßiges Bräunen willst. Reiner Grill reicht bei gelegentlichem Aufbacken und kleinen Snacks. Entscheidend sind Volumen, Häufigkeit und die gewünschte Ergebnisqualität.

Praktische Kleinstipps: Nutze einen Rost für bessere Luftzirkulation. Reinige Grill und Innenraum regelmäßig. So bleibt die Grillleistung stabil und der Geschmack sauber.

Häufige Fragen zur Grillfunktion

Was ist der Unterschied zwischen Grill und Heißluft?

Der Grill arbeitet mit direkter Strahlungswärme von einem Heizelement oben im Gerät. Heißluft nutzt ein Heizelement plus Ventilator. So verteilt Heißluft die Hitze gleichmäßiger im Innenraum. Grill ist besser für schnell gebräunte Oberflächen. Heißluft eignet sich für gleichmäßiges Garen ganzer Portionen.

Wie erreiche ich knusprige Ergebnisse?

Erwärme das Essen kurz in der Mikrowelle oder nutze Heißluft zum Durchgaren. Schalte am Ende den Grill dazu. Ein hoher Rost oder eine Crisp-Platte sorgt für bessere Luftzirkulation. Drehe oder wende das Gericht für gleichmäßige Bräunung.

Welche Materialien sind grillgeeignet?

Hitzebeständiges Glas, Keramik und Porzellan sind meist unproblematisch. Metallroste sind praktisch für Grillen, aber nur wenn der Hersteller sie erlaubt. Benutze kein dünnes Alufolie direkt unter dem Grill wenn Mikrowellenbetrieb aktiv ist. Prüfe immer die Bedienungsanleitung deines Geräts.

Wie viel Grillleistung brauche ich?

Für gelegentliches Aufbacken reichen etwa 800 bis 1.200 W. Für Familien und häufiges Grillen sind 1.200 bis 1.700 W besser. Ambitionierte Nutzer profitieren von 1.500 W und mehr. Höhere Leistung liefert schnellere Bräunung aber kann den Stromverbrauch erhöhen.

Brauche ich eine Kombi-Funktion mit Heißluft?

Wenn du regelmäßig größere Mengen zubereitest oder gleichmäßiges Bräunen willst, ist die Kombi-Funktion empfehlenswert. Für kleine Snacks und gelegentliches Aufbacken genügt oft ein reiner Grill. Kombigeräte sind vielseitiger und ersetzen oft einen kleinen Ofen. Entscheide nach Häufigkeit und gewünschten Ergebnissen.

Praktische Kauf-Checkliste

  • Nutzungsfrequenz: Wie oft willst du die Grillfunktion einsetzen? Wenn du nur gelegentlich aufbackst, reicht ein kompaktes Modell. Wenn du häufig gratinierst oder für mehrere Personen kochst, wähle eine robuste Kombi-Mikrowelle.
  • Grillleistung: Achte auf die Wattangabe des Grills. Werte um 800–1.200 W sind ausreichend für Snacks. Bei regelmäßigem Grillen und größeren Portionen sind 1.200 W und mehr sinnvoll.
  • Grilltyp und Wärmeverteilung: Prüfe, ob es sich um einen Quarzgrill oder ein elektrisches Heizelement handelt. Quarz heizt schnell. Heizelemente in Kombination mit Heißluft sorgen für gleichmäßigere Bräunung.
  • Volumen und Innenraummaße: Miss den Platz in deiner Küche und vergleiche die Innenmaße. Achte besonders auf Innenraumhöhe, damit Pizzen und Auflaufformen passen. Ein größerer Innenraum ist praktisch bei Familien.
  • Kombi-Funktionen und Programme: Überlege, ob du Heißluft oder Umluft brauchst. Kombigeräte sind vielseitiger und eignen sich besser für gleichmäßiges Garen. Spezielle Programme wie Crisp oder Auftauen sind nützlich.
  • Zubehör: Schau nach Grillrost, Crisp-Platte und optionalem Drehspieß. Hitzebeständiges Geschirr und entnehmbare Teile erleichtern die Nutzung. Prüfe, ob der Hersteller das Zubehör mitliefert oder ob du es separat kaufen musst.
  • Reinigung und Material: Ideal sind glatte, langlebige Innenflächen und ein abnehmbarer Drehteller. Leicht zu reinigende Oberflächen sparen Zeit und erhalten die Grillleistung. Achte auf einfache Zugänglichkeit der Heizkörper zur Reinigung.
  • Preis, Energieverbrauch und Garantie: Vergleiche Preis und Ausstattung. Höhere Wattzahlen verkürzen die Garzeit, können aber mehr Strom ziehen. Prüfe Garantiezeiten und Serviceangebot. Eine längere Garantie spricht für bessere Haltbarkeit.

Technisches Hintergrundwissen zur Grillfunktion

Grilltypen kurz erklärt

Es gibt verschiedene Bauarten. Der Quarzgrill nutzt quartzbasierte Strahler, die sehr schnell heiß werden. Er ist gut für kurze, intensive Bräunung. Das elektrische Heizelement arbeitet wie ein kleiner Ofen und gibt gleichmäßigere Wärme ab. Manche Geräte verwenden Halogenstrahler, die schnell und sehr heiß werden. Jeder Typ hat Vor- und Nachteile bei Temperaturverlauf und Verteilung.

Wie die Grillfunktion technisch arbeitet

Der Grill erzeugt Strahlungswärme von oben. Die Oberfläche des Essens nimmt die Strahlung direkt auf. Das sorgt für Maillard-Reaktionen und Bräunung. Die Mikrowellenfunktion arbeitet anders. Sie erhitzt Wasser- und Fettmoleküle im Inneren der Speise durch elektromagnetische Wellen. Heißluft kombiniert ein Heizelement mit einem Ventilator. So verteilt sie Wärme gleichmäßig durch Konvektion.

Leistung (Watt) und Innenraumaufbau

Wattangaben können sich auf unterschiedliche Komponenten beziehen. Die Mikrowellenleistung beschreibt die Ausgangsleistung des Magnetrons. Die Grillleistung gibt die elektrische Leistung der Heizelemente an. Höhere Wattzahlen bedeuten schnellere Erwärmung. Sie garantieren aber nicht automatisch bessere Verteilung. Innenraummaterial und Form sind wichtig. Glänzende, emaillierte Wände reflektieren Strahlung und Wärme. Ein hoher Innenraum gibt Platz für Roste und größere Formen. Ein Drehteller oder ein Umluftsystem sorgt für gleichmäßigere Ergebnisse.

Praktische Folgen für Ergebnis, Energieverbrauch und Sicherheit

Ein Quarzgrill liefert schnelle, punktuelle Bräunung. Das ist gut für dünne Scheiben und Finishen. Heizelemente geben bessere Gesamtergebnisse bei größeren Portionen. Energieverbrauch hängt von Leistung und Zeit ab. Hohe Leistung verbraucht pro Minute mehr Strom. Kürzere Garzeiten können den Gesamtverbrauch senken. Bei der Sicherheit achte auf hitzebeständige Gefäße und ausreichende Belüftung. Metallteile dürfen nicht im reinen Mikrowellenbetrieb verwendet werden. Folge unbedingt den Herstellerhinweisen, um Funkenbildung und Schäden zu vermeiden.